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Großaufgebot suchte erfolglos nach 81-Jährigem PDF Drucken E-Mail
Montag, 8. Januar 2007
Erfolglose Suche
Feuerwehrmänner suchen das Ufer der Eder in Arfeld ab. (WR-Bild: tdw)
Arfeld. (tdw) Auch einem Großaufgebot von 204 Einsatzkräften gelang es am Samstag trotz mehrstündiger Suche nicht, einen vermissten 81-jährigen Mann aus Arfeld zu finden. Die Suche musste gegen 17.45 Uhr zunächst wieder eingestellt werden.

Die Hoffnung, den älteren und schwer kranken Mann noch zu finden, wurde mit fortschreitender Zeit immer geringer, da drei Suchhunde unabhängig von einander die Spur des Mannes aufgenommen und bis zur Eder verfolgt hatten. Der derzeit stark fließende Fluss wurde bis über die hessische Landesgrenze nach Hatzfeld abgesucht.

Zuletzt gegen 6.15 Uhr gesehen


Der vermisste Mann leidet unter einer Demenzerkrankung, ist Diabetiker und dringend auf Medikamente angewiesen, teilte die Polizei mit. Im Lauf des Tages war laut Polizei mit einer Unterzuckerung zu rechnen, so dass der Mann schnell gefunden werden musste.

Am frühen Samstagmorgen hatte der 81-Jährige sein Wohnhaus in Arfeld verlassen. Nach einer Vermisstenmeldung durch Angehörige begann im Laufe des Vormittags gegen 10.20 Uhr die groß angelegte Suchaktion. Daran beteiligt waren Einsatzkräfte der Löschzüge I und IV der Freiwilligen Feuerwehr Bad Berleburg, des Technischen Hilfswerkes (THW), der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes - darunter auch die Hundestaffel des DRK-Kreuztal - sowie Einsatzkräfte des Maltester-Hilfsdienstes aus Bad Laasphe. Gegen 13 Uhr wurden mit dem Löschzug V über Sirenenalarm weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr hinzu gerufen.

Zuletzt sei der Mann gegen 6.15 Uhr von einem Jäger an der Landstraße 903 zwischen Arfeld und Richstein gesehen worden, ehe er im Verlauf des Vormittags als vermisst gemeldet worden sei, erläuterte der Feuerwehr-Einsatzleiter, Erich Feige, am Samstagmittag gegenüber der WR. Vom Wohnhaus des vermissten Mannes aus steuerte die Einsatzleitung aus Feuerwehr und Polizei die Suchaktion.

Eine Sammelstelle für die Einsatzkräfte war am Feuerwehr-Gerätehaus in Arfeld eingerichtet worden. Von dort machten sich die Einsatzkräfte in Fahrzeugen oder zu Fuß auf die Suche. Trotz intensiver Suche in den umliegenden Waldstücken sowie Gärten und Fabrikgeländen in Arfeld blieb die Suche ergebnislos. Insgesamt wurden bis gestern Mittag 30 Quadratkilometer abgesucht. Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebild-Kamera konnte wegen Nebels leider nicht eingesetzt werden, so die Polizei gestern.
 
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