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Attendorn. (aleu). Das Landeswochenende der Rettungshundestaffeln aus Nordrhein-Westfalen, die dem Bundesverband Rettungshunde (BRH) angehören, fand von Freitag bis Sonntag in Attendorn statt. Es gibt acht Hundestaffeln in NRW, die dazu verpflichtet sind, einmal im Jahr ein gemeinsames Training zu unternehmen. Ausrichter des diesjährigen Landeswochenendes war diesmal die Staffel Südwestfalen. Sie ist seit Januar 2006 ein einsatzfähiges Team, und somit die jüngste Staffel. Zu Gast waren die Hundestaffeln aus Wesel, Bad Lippe Ems, Münsterland, Rhein-Sieg, Warendorf und Ostwestfalen Lippe. Die rund 50 Hundeführer und ihre Helfer mit ihren 35 Hunden verbrachten das Wochenende in der Campinganlage Waldenburg. Das gemeinsame Training fand am Samstag in dem rund 100 Hektar großen Waldgebiet bei den Dahlhauser Fischteichen statt. Dieses machte Walter Viegener möglich, der dem BRH sein Gelände zur Verfügung stellte.ÊViegener und die zweite Vorsitzende der Hundestaffel Südwestfalen, Inge Wortmann, sind gemeinsam zur Schule gegangen. „Die Familie Viegener ist immer offen, wenn es um Hilfe für andere Menschen geht. Und was diese Menschen leisten, ist vorbildlich“, lobte Viegener die Teilnehmer. Diese waren für das Training in Gruppen eingeteilt, die sechs verschiedene Stationen durchlaufen mussten. Ausgangspunkt waren die Fischteiche Dahlhausen. Schlucht musste überquert werden Höhepunkt für die Hundeführer und ihre Hunde war eine Seilbrücke, die das THW Lennestadt aufgebaut hatte. Über eine Waldschlucht war ein Stahlseil gespannt. Diese Schlucht musste von den Hundeführern und ihren Hunden am Seil hängend überquert werden. Die Feuerwehr Attendorn hatte an einer anderen Station lange Aluleitern in rund einem Meter Höhe platziert, die die Hunde passieren mussten. Dr. Ralf Nowak und Eberhard Götze vom DRK Attendorn schulten an einer weiteren Station die Herzwiederbelebung des Menschen nach den neuesten Richtlinien. Eine weitere Aufgabe war das „Detachieren“, das gezielte Schicken eines Hundes, ohne dass er abgelenkt wird. ÊAußerdem wurden zwei einsatzrelevante Unfälle vorgetäuscht. Hier mussten die Hunde eine vermisste Person suchen. Neben dem THW Lennestadt, der Feuerwehr Attendorn und dem DRK unterstützten auch die Johanniter aus Lüdenscheid das Training am Samstag. „Rettungspudel“ Ninja war auch dabei viele Mischlinge waren im Einsatz, aber auch Berner Sennen Hunde, ein Husky und ein Pudel. „Jede Hunderasse ist als Rettungshund geeignet, man muss dem Hund mit Fingerspitzengefühl beibringen, das Richtige zu tun“, erklärte Mario Agresta, stellvertretender Ausbildungswart und Hundeführer. Nach einem abwechslungsreichen SamstagÊließ man dann am Sonntag noch mit einem „Spaßparcours“ in Waldenburg das Wochenende fröhlich ausklingen. |