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Seit gestern ist die Rettungshundestaffel Südwestfalen offiziell im Einsatz Ferndorf. (ole) Pünktlich zu ihrem fünften Geburtstag kann sich die BRH Rettungshundestaffel Südwestfalen e.V. mit sechs geprüften Flächensuchhunden einsatzfähig melden. Seit gestern ist die neue Staffel rund um die Uhr 24 Stunden, an 7 Tagen der Woche durch die Behörden ansprechbar uns einsatzbereit. Die erste Vorsitzende und Ausbildungsleiterin des Vereins Annette Denker-Blach übergab zusammen mit ihrem Zugführer Rüdiger Westheide offiziell die Alarmierungstelefonnummer an den Kreis, in Person vertreten durch Landrat Paul Breuer, Polizeihauptkommissar Volker Intemann, Kreisbrandmeister Bernd Schneider und den Leiter des Ordnungsamtes Henning Setzer. Der BRH (Bundesverband Rettungshunde e.V.) ist der größte mit Rettungshunden arbeitende Verband. Der hiesige Verein hat mittlerweile 14 Mitglieder mit insgesamt 12 Hunden, davon haben inzwischen 6 Hunde zusammen mit ihren Hundeführern die Rettungshundehauptprüfung in der Sparte Flächensuche abgelegt. Zwei lange Jahre dauerte die intensive Ausbildung von Hund und Hundeführer, bis aus beiden ein echtes auf gemeinsames Vertrauen basierendes Rettungshundeteam geworden ist. Eine jährliche Wiederholungsprüfung gewährleistet die stetige Einsatzfähigkeit. Die Prüfung der Hunde umfasst neben einer Geschicklichkeitsprüfung auf diversen Geräten wie einer Wippe, Leiter oder Fassbrücke auch eine Suchaufgabe, die so genannte Nasenarbeit, wobei das Team in 20 Minuten zwei vermisste Personen in einem unübersichtlichen Waldgelände (25.000 Quadratmeter) finden muss. Findet der Hund die vermisste Person, so zeigt er diese durch Bellen an. Mit einem sechs Rettungshundeteams kann die Staffel Südwestfalen ein größeres Suchgebiet abdecken. Häufige Fälle für eine Alarmierung sind verirrte ältere Personen, Suizidgefährdete, Kinder oder auch Pilzsucher, die den Rückweg im Wald nicht mehr finden. Dann schlägt die Stunde der Hunderettungsstaffel. Fotos: Axel Ollenschläger |