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Hundestaffel und Wärmebildkamera im Einsatz PDF Drucken E-Mail
Samstag, 8. Oktober 2005

Attendorn. (ste) Zentraler Punkt der Abschlussübung der Attendorner Feuerwehr war die Einfahrt zur Garage im Untergeschoss des Franziskanerhofs, in der - so das Szenario - zwei Fahrzeuge in Brand geraten sind.

Durch die starke Rauchentwicklung in der weitläufigen Garage können drei Besucher nicht mehr vor den Flammen fliehen und sind auf Hilfe von außen angewiesen. Durch das Treppenhaus hat sich der Rauch mittlerweile auch in den Wohnbereich verteilt; dort wird noch eine Person vermisst.

Zunächst rückte um 16 Uhr der Einsatzleitwagen aus. Einsatzleiter Guido Selter informierte sich vor Ort und forderte die Rettungshundestaffel Südwestfalen, den Löschzug Ennest und aus eigenen Reihen Drehleiter und Tankfahrzeug an. Außerdem wurde, um die vermissten Personen aufspüren zu können, die Wärmebildkamera der Olper Feuerwehr herbeigeschafft. Nach ersten Sondierungen übernahmen Atemschutztrupps die Bergung der Verletzten, bis die Ennester mit einem riesigen Lüfter eintrafen, mit dem der Rauchentwicklung in der Garage entgegen gewirkt werden konnte.

Kurz darauf nahmen auch die drei Vierbeiner der Hundestaffel ihren Dienst auf; zwei Hunde durften in der Garage ran, ein anderer wurde ins Treppenhaus und den Wohnbereich gebracht, wo er auch den vierten Verletzten fand. Die Bergung sowohl des Verletzten als auch des Hundes und seiner menschlichen Begleiter geschah dann per Drehleiter.

Die Übung, die über Lautsprecher kommentiert wurde, wurde von zahlreichen Bürger beobachtetet. Sie alle werden wohl mit einem Gefühl der Sicherheit nach Hause gegangen sein. Denn wenn der "rote Hahn" kommt, haben sie ja ihre Feuerwehr.

 
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