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Sonntag, 3. Juli 2005

22. Wilnsdorfer Backesfest lockte zahlreiche Besucher an

maha Wilnsdorf. Wenn es in der Wielandgemeinde herrlich nach leckerem Backesbrot duftet, kann dies nur eins bedeuten: Die Frauen und Männer des Wilsndorfer Heimatvereins laden zum traditionellen Backesfest. Rund um das schmucke Backeshaus im Fachwerkstil dreht sich dann wieder alles um die leckere Traditionsteigware und viele weitere kulinarische Köstlichkeiten- selbstverständlich alles gebacken nach alten Rezepten im „Backes“.

So auch am vergangenen Wochenende, als der Heimatverein am Samstag und Sonntag bereits zum 22. Mal zum bunten und vor allem leckeren Treiben geladen hatte. Wie in den Vorjahren garantierte das kurzweilige Programm allen Besuchern ausgelassene Stunden zwischen Musik, Tradition und Unterhaltung. Denn obwohl die köstlichen Backesbrote erst am Sonntag in den Mittelpunkt des Interesses rückten, lockten zahlreiche Wettbewerbe wie etwa die Prominentenwurfwand mit Kommunal- und Bundespolitikern, ein Hindernislauf sowie das klassische „Nägel schlagen“ auch zum Auftakt am Samstagnachmittag zahlreiche Neugierige aus Nah und Fern.

Damit es für alle Interessenten genügend Backesbrote gab, hatten die 35 beteiligten Männer und Frauen des Heimatvereins bereits im Vorfeld der Festivitäten rund 180 Brote nach einem alten Wilnsdorfer Rezept gebacken. Doch trotz der umfangreichen Vorbereitungen dauerte es am Sonntag nicht lange, bis auch der letzte Laib Brot seinen stolzen Besitzer gefunden hatte. Neben den Schanzenbroten, wie die Backesbrote auch genannt werden , hatten die Besucher außerdem die Gelegenheit, einen von 30 nicht minder köstlichen Reibekuchen käuflich zu erwerben.

Als besonderen Höhepunkt des Backesfestes hatten die Organisatoren in diesem Jahr die Rettungshundestaffel „BRH“ Südwestfalen aus Kreuztal nach Wilnsdorf eingeladen. Während ihrer interessanten Darbietungen mit den bestens ausgebildeten Rettungshunden, staunten die Zuschauer nicht schlecht über das perfekte Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund. So zeigten die Hunde während der zahlreichen Suchaufgaben nicht nur ihre feine Nase, sondern bei dem Sprung durch einen Feuerreifen oder dem Gang durch eine dünne Röhre, dass sie keine Angst kennen.

Ebenfalls besondere Aufmerksamkeit von Seiten der Besucher zog der Bus „Jule 2“ auf sich. Viele Festbesucher nutzten das kostenlose Angebot, sich vom Backeshaus zur Eisdiele ins Einkaufzentrum und wieder zurück chauffieren zu lassen. Auch musikalisch stand das 22. Backesfest ganz im Zeichen von Tradition und Volkstum. Mit Gitarre und steirischer Harmonika präsentierte das Duo „Bernd und Bernd“ bis zum Abend zünftige Musik aus der Steiermark.

 

 
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